Voice of Cards Demo: Das Table-Top Kartenspiel

In der letzten Nintendo Direct wurden die Fans von Square Enix mit dem Titel „Voice of Cards“ überrascht. Wenige Momente später gab es die passende Demo im eShop zum Download. Square Enix sind bekannt für ihre wunderschönen Grafiken und fesselnden Stories. Kann auch Voice of Cards in diesen Kategorien punkten?

Quelle: press.de.square-enix.com

Story

In Voice of Cards: The Isle Dragon Roars erleben Spieler eine Geschichte, die vor langer Zeit in einer geheimnisvollen Welt geschah, und werden von der Stimme des GMs geleitet (im Englischen Todd Haberkorn). Das RPG spielt in einer Welt der Schwerter und Zauberei und wird vollständig mittels Karten erzählt. Spieler begleiten den Protagonisten auf seiner Reise, für eine erhoffte, gewaltige Belohnung einen vor Kurzem erwachten Drachen zu besiegen, der das Land und dessen Bewohner bedroht. Er reist zusammen mit seinen Verbündeten: Marin, ein Monster, das sehr an ihm hängt, und Chloe, einer Hexe mit einem Groll gegen den Drachen. Spieler müssen auf ihrer Reise Entscheidungen treffen und an rundenbasierten Kämpfen im freien Feld und Dungeons teilnehmen, die im Stil eines traditionellen Tabletop-RPGs auf einem Spielbrett stattfinden.

(Quelle: press.de.square-enix.com)

Gameplay

Vertonung

Zu beginn der Demo wird dem Spieler empfohlen den Sound einzuschalten, um das volle Spielerlebnis genießen zu können. Die Stimme des Erzählers ist ruhig und passend gewählt für ein Fantasy-Abenteuer. Allerdings werden auch die hitzigeren Dialoge besonnen von ihm vorgelesen, was die Atmosphäre für mich persönlich getrübt hat. Gut möglich, dass ich daher für die Vollversion auf die japanische Tonausgabe wechseln würde.

Die Bildschirmtexte sind auch auf Deutsch verfügbar. Sie weichen allerdings oftmals so sehr von den englischen Texten ab, dass es schwierig ist dem Erzähler und den Texten gleichzeitig zu folgen. Das fällt vor allem auch bei den Charakter-Namen auf. Während der Erzähler von Wynifred, Berwyn, Heddwyn erzählt, bekommen die deutschen Spieler Karten mit Sheera, Blancar und Porzello zu Gesicht.

Dialoge

Doch auch ohne den Erzähler sind die Dialoge wundervoll atmosphärisch. Gesten der Charaktere wie Nicken, Hüpfen und so weiter, werden über die Karten mittels Animationen liebevoll visualisiert. Hier zeigt sich Square Enix wie immer von seiner besten Seite. Ein paar Dialog-Optionen gibt es auch. Diese scheinen allerdings, zumindest in der Demo, keine Auswirkung auf die Geschehnisse zu haben. Zwar haben sich die Entwickler nicht die Mühe gemacht für jeden NPC, den man trifft, eine eigene Karte zu gestalten, doch das wäre in einem echten Table-Top Kartenspiel wohl ähnlich gelöst worden.

 

(Quelle: press.de.square-enix.com)

RPG Elemente und Kampf

Die Story beginnt abrupt. Von den oben genannten Figuren fehlt dabei jede Spur. Stattdessen spielt man ein Trio von Ordensmitgliedern, welches von einer Königin beauftragt wird einen gestohlenen Schatz zu finden und zurück zu bringen. Die Demo besteht aus einem kurzen Abstecher in das nahegelegene Dorf, die Suche auf der Oberwelt und einem abschließenden Dungeon-Besuch.

In typischer RPG Manier können die Charaktere aufgelevelt und ausgerüstet werden. Diese können entweder in Schatzkarten auf der Oberwelt und in Dungeons gefunden oder im Waffenladen gekauft werden. Die rundenbasierten Kämpfe sind simpel gestaltet, machen aber trotzdem Laune. Jeder Charakter kann nacheinander eine von mehreren Attacken ausführen oder ein Item einsetzen; Es gibt Statuseffekte und Element-Vorteile.

85Score
Fazit

Voice of Cards verspricht ein weiterer Square Enix Spieleknaller zu werden. Mit gewohnt schöner Grafik, einer spannenden neuen Aufmachung in Form von Spielkarten und einem bisher nur angekratzten Abenteuer. Obwohl die Demo überraschend kurz war und keiner der eigentlichen Hauptcharaktere vorgestellt wurde, waren alle wichtigen Spielmechaniken enthalten und haben einen guten Einblick über das fertige Gameplay gegeben. Für mich ganz klar ein Titel, den ich im Auge behalten werde.


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